Tourismus
Idealerweise an einem der großen Verkehrsknotenpunkte der Welt gelegen, bietet Eritrea umfangreiche Möglichkeiten als touristisches Reiseziel. Die 1.200 km (750 Meilen) lange Küstenlinie des Landes entlang des Roten Meeres, mit herrlichen, unberührten und kontrastreichen Buchten sowie makellosen Sandstränden zwischen zwei Tiefseehäfen, birgt ein enormes Potenzial und vielfältige Chancen für den Tourismus.
Eritreas kristallklare, völlig schadstofffreie Küstengewässer werden von zahlreichen kleinen Inseln, reichen und unversehrten historischen und archäologischen Stätten sowie spektakulären Korallenriffen und einer vielfältigen Meeresfauna umgeben, was die Entwicklung touristischer Freizeitangebote begünstigt. Darüber hinaus besteht im Bereich des wasserbasierten Tourismus erheblicher Bedarf an Einrichtungen, um anspruchsvolle Reisende anzuziehen – insbesondere für Tauch- und Schnorchelaktivitäten in den weitläufigen Korallenriffen der Inseln im Roten Meer.
Auch die Existenz vielfältiger ethnischer Gruppen sowie kultureller, historischer und archäologischer Stätten stellt ein bedeutendes Potenzial für Eritrea als touristisches Zentrum dar.


Asmara – Die Hauptstadt Asmara ist berühmt für ihre außergewöhnliche Sauberkeit und Sicherheit. Als UNESCO‑Welterbestätte begeistert sie mit einer einzigartigen Sammlung von Art‑Deco‑Gebäuden und präsentiert sich als wahres Paradies für Reisende.
Massawa – Massawa, oft als strahlende Perle des Roten Meeres bezeichnet, ist eine faszinierende Küsten‑ und Hafenstadt von großer historischer Bedeutung. Hier befinden sich die Sahaba‑Moschee, die erste Moschee Afrikas, sowie beeindruckende Beispiele türkischer und ägyptischer Architektur, die der Stadt ihren einzigartigen Charme verleihen.
Keren – Die Kulturhauptstadt Eritreas. Eingebettet in die malerischen Ausläufer des nördlichen Eritreas präsentiert sich Keren als die zweitgrößte Stadt des Landes und als lebendiges regionales Zentrum der umliegenden Bezirke. Rund 146.000 Menschen aus verschiedenen Stämmen und ethnischen Gruppen nennen diese Stadt ihr Zuhause. Die beiden dominierenden Stämme – Bilen und Tigre – machen über 80 Prozent der Bevölkerung aus und prägen Kerens einzigartige kulturelle Atmosphäre.
Debre Libanos – Dieses Kloster aus dem 6. Jahrhundert, gelegen in Hamm nahe der Stadt Senafe, ist nach Debre Sina das zweitgrößte Kloster Eritreas. Gegründet wurde es im frühen 5. Jahrhundert von Abba Meta und zählt bis heute zu den bedeutendsten spirituellen Stätten des Landes.
Debre Bizen – Dies ist das bekannteste Kloster der eritreisch‑orthodoxen Tewahedo‑Kirche. Hoch oben auf dem Gipfel des Debre Bizen gelegen, dem markanten Berg bei der Stadt Nefasit, beeindruckt es mit seiner spirituellen Bedeutung und seiner majestätischen Lage. Die Bibliothek des Klosters beherbergt zahlreiche bedeutende Ge’ez‑Manuskripte, die zu den wertvollen Schätzen des religiösen Erbes Eritreas zählen.
Dahlak‑Inseln – Rund 200 der Inseln Eritreas gehören zum Dahlak‑Archipel und bieten hervorragende Möglichkeiten zum Tauchen und zur (Perlen-)Fischerei. In Massawa können Charteryachten gemietet werden.
Rotes Meer – Mit einer 1.215 Kilometer langen Küstenlinie sowie Hunderten von Kilometern Küste rund um seine mehr als 350 Inseln ist Eritrea stolzer Besitzer von über 11 % der gesamten Fläche des Roten Meeres. Jeder Abschnitt des eritreischen Roten Meeres zeugt von noch ungenutztem Potenzial – von den zahlreichen Inseln mit herausragenden Tauchplätzen und faszinierenden weißen Sandstränden bis hin zur reichen Biodiversität des Meeres.